Zwischen den Fronten. Der Glasperlenspieler Hermann Hesse | Ausstellung 14.12.17-11.3.18

Der Siegertext "Shining Times" von Sannah Jahncke und die Laudatio von Angelika Klüssendorf zum Nachhören

 

 

 

Die Geschichte überzeugte die Jury, weil sie unsentimental und lakonisch, aber dennoch bewegend und überzeugend aus der Perspektive einer Geflüchteten in Berlin erzählt.

In Sannah Jahnckes Kurzgeschichte »Shining Times« begegnen wir einer jungen Frau, die von zwei Welten geprägt ist: Da ist ihre frühere Heimat, aus der sie wegen des Bürgerkriegs flüchtete, und da ist ihr neues Zuhause Berlin, in dem sie Deutschkurse besucht und Kafka liest. Jahnckes Geschichte zeigt in einem kleinen Ausschnitt einer Biographie, wie sich traumatische Erinnerungen in die Gegenwart schieben, sich aber dennoch immer wieder Momente des Glücks einstellen.


Sannah Jahncke wurde 1989 in Kassel geboren, lebt seit 2010 in Berlin und studiert Deutsche Literatur an der Humboldt Universität. Sie hat in Zeitschriften und Anthologien Lyrik und Prosa veröffentlicht, mehrere Regiehospitanzen gemacht und ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe gearbeitet. Der Walter-Serner-Preis ist ihr erster Literaturpreis.

2017 gingen ca. 750 gültige Bewerbungen für den Walter-Serner-Preis ein. Der Preis (Motto: »Vom Leben in den großen Städten«) ist mit 5.000 Euro dotiert und wird jährlich vom kulturradio vom rbb und dem Literaturhaus Berlin vergeben.

Gastjurorin 2017 war die Schriftstellerin Angelika Klüssendorf, die auch die Laudatio auf die Preisträgerin hielt. Der Preis wurde am 8. Dezember 2017 im Roten Salon der Volksbühne verliehen. In der Jury waren außerdem Sabine Büdel und Ernest Wichner vom Literaturhaus sowie Anne-Dore Krohn und Roland Schneider vom Kulturradio vom rbb.


Walter Serner wurde 1889 in Karlsbad geboren und lebte in Wien, Berlin und Zürich. Er schrieb unter anderem »Letzte Lockerung. Ein Handbrevier für Hochstapler« und »Die Tigerin«. 1942 wurde er aus Prag nach Theresienstadt deportiert und von dort weiter in den Wald von Biķernieki bei Riga, wo er am 23. August 1942 mit seiner Frau Dorothea ermordet wurde.

kulturradio rbb

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Am 21. Januar 2018 feiert die Berliner Schriftstellerin Eva Zeller ihren 95. Geburtstag.

Herzlichen Glückwunsch!
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Jaroslav Rudiš erhält den Preis der Literaturhäuser 2018

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2018 dem tschechischen Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor und Publizisten Jaroslav Rudiš.
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Liebes Publikum,

von Januar bis März 2018 freuen wir uns auf ein spannendes Rahmenprogramm rund um die Ausstellung "Zwischen den Fronten. Der Glasperlenspieler Hermann Hesse." 
Pünktlich zum Frühlingsanfang laden wir Sie hiermit schon einmal herzlich vorab zum Programm-Neustart am 20. und 21. März 2018 ins Literaturhaus Berlin ein!
Im Namen des gesamten Teams grüßen Sie voller Vorfreude, 
die neuen Leiterinnen Janika Gelinek und Sonja Longolius
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