Zwischen den Fronten. Der Glasperlenspieler Hermann Hesse | Ausstellung 14.12.17-11.3.18
22 Nov  Mittwoch
20:00 h Großer Saal

Sebastian Januszewski: Essad Bey in Berlin (1921–1933)

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Eine der schillerndsten Literatengestalten der 1920er und 1930er Jahre: Lev Nussimbaum alias Essad Bey. Sebastian Januszewski verfolgt den Weg des Juden Nussimbaum aus der aserbaidschanischen Stadt Baku in das Berlin der frühen 1920er Jahre. Der 1922 zum Islam konvertierte Essad Bey, wie er sich nun nennt, schreibt über Exilrussen am Kurfürstendamm (»Das weiße Russland«), macht als Journalist bei der »Literarischen Welt«, mit Biographien über Stalin und den Propheten Mohammed sowie unter dem Pseudonym Kurban Said als Romanautor Karriere. Er dient sich den Nationalsozialisten an und wird dennoch aus Deutschland und Österreich vertrieben. Gerhart Hauptmann hat ihm mit seinem Gedicht »Positano« 1944 ein Denkmal gesetzt.

Sebastian Januszewski stellt das Buntbuch Nr. 62 »Essad Bey in Berlin« im Gespräch mit Wolfgang de Bruyn und Anette Handke vor. Günter Karl Bose spricht über die graphische Gestaltung der Buntbücher.

Zusammen mit dem Kleist-Museum Frankfurt/Oder
Eintritt: frei

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Der Preis wird am 8. Dezember 2017, 20 Uhr, im Roten Salon der Volksbühne verliehen. Eintritt frei
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