Stefan Zweigs "Schachnovelle" | Ausstellung. Bis 24. Sept. 2017
13 Sep  Dienstag
20:00 h Großer Saal

Philipp Blom: Bei Sturm am Meer


Blom

 

Ben sitzt in einem Hotelzimmer in Amsterdam und wartet auf die Urne mit der Asche seiner Mutter Marlene. Er merkt, daß sich sein Leben plötzlich verändert hat, also schreibt er einen Brief an seinen Sohn, um diesem zu erklären, warum und wie geschehen ist, was wir nun als Roman lesen, der drei Generationen und darin immer wieder gescheiterte Lebensentwürfe umspannt.

Als kleiner Junge hatte Ben vor vierzig Jahren erfahren, daß sein Vater als Journalist im kolumbianischen Rebellengebiet entführt und ermordet wurde. Nach dem Tod seiner Mutter stellt er allerdings fest, daß sein Vater nach wie vor lebt und lediglich von seiner Mutter für tot erklärt worden war. Marlene und Henk, Bens Eltern, hatten in den frühen siebziger Jahren in Hamburg als prominente Linke im Mittelpunkt gestanden. Mit Henks Verschwinden hatte sich für Marlene alles verändert.

Philipp Blom, 1970 in Hamburg geboren, bekannter Sachbuchautor (»Der taumelnde Kontinent. Europa 1900-1914« und »Die zerrissenen Jahre. 1918-1938«) liest aus seinem ersten Roman »Bei Sturm am Meer« (Zsolnay Verlag); Einführung und Gespräch: Angelika Klammer.

Eintritt: 5,- / 3,- €

Aktuell

Das Kulturradio vom rbb und das Literaturhaus Berlin schreiben den Walter-Serner-Preis 2017 aus.

Autorinnen und Autoren sind eingeladen, bis zum 30. September 2017 unveröffentlichte Kurzgeschichten einzusenden, die vom „Leben in den großen Städten“ erzählen.
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