Zwischen den Fronten. Der Glasperlenspieler Hermann Hesse | Ausstellung 14.12.17-11.3.18
08 Jun  Donnerstag
20:00 h Großer Saal

Günter Erbe: Der moderne Dandy

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Die äußere Erscheinung des Dandys beruht auf einer bestimmenden Geisteshaltung, welche die ästhetische Durchformung zum Kernelement der Selbststilisierung macht. Bonmots, Impertinenz, Witz, Ironie, Neigung zum Paradox sind die verbalen Instrumente, das Erscheinungsbild, die Grazie der Bewegungen, die zunächst ohne Zuhilfenahme der Sprache auskommen, zu komplettieren und zu bekräftigen.
Günter Erbe

Harry Graf Kessler, Cecil Beaton, Hugo Ball, Francis Picabia, Jacques Vaché, Balthus, Hans Werner Henze, Fritz J. Raddatz, Andy Warhol, David Bowie, Sebastian Horsley, Karl Lagerfeld und einige andere mehr repräsentieren in unterschiedlicher Gewichtung und Konnotation das moderne Dandytum; sie setzen unter den Bedingungen der Moderne und der Mediengesellschaft Traditionslinien fort, die von so prominenten Dandys wie George Brummell, Lord Byron, Benjamin Disraëli, Charles Baudelaire oder Oscar Wilde im 19. Jahrhundert geschaffen und vorgelebt worden waren.

Günter Erbe hatte schon 2002 einen ersten Band den Dandys als Virtuosen der Lebenskunst gewidmet. Nun setzt er seine Geschichte des mondänen Lebens bis in die Gegenwart fort: »Der moderne Dandy« (Böhlau Verlag). Einführung und Gespräch: Julia Bertschik

ES GIBT NOCH KARTEN AN DER ABENDKASSE.

Eintritt: 5,- / 3,- €

Aktuell

Der Walter-Serner-Preis geht in diesem Jahr an Sannah Jahncke für ihre Geschichte »Shining Times« .

Der Preis wird am 8. Dezember 2017, 20 Uhr, im Roten Salon der Volksbühne verliehen. Eintritt frei
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